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Engler-Vermittler zu Schadensersatz verurteilt! - Update v. 19.6.08
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Wundersame Geldvermehrung à la Ulrich Engler
Ulrich Engler, ein in den 90er Jahren wegen Kreditkartenmissbrauchs und Betrugs zu Freiheits- und Geldstrafen verurteilter Deutscher, ergaunerte im Laufe der letzten Jahre mit Hilfe zahlreicher, vornehmlich aus Deutschland stammender Vermittler hohe dreistellige Millionenbeträge. Seine beiden Anlageprodukte "Daytrading" und "US-Land-Banking" versprachen seinen überwiegend in Deutschland und anderen deutschsprachigen Ländern wohnhaften Kunden üppige Renditen; in auffälligen Zeitungsanzeigen war von einer Verdopplung des Kapitals in vier Jahren die Rede, die der selbsternannte "Investmentbanker des Jahres" zusicherte. Seit einigen Jahren entzieht sich der zur Festnahme ausgeschriebene Ulrich Engler in den USA den deutschen Strafverfolgungsbehörden. Sein derzeitiger Aufenthaltsort ist nicht bekannt.

Ulrich Englers kriminelle Vergangenheit
Das Urteil des LG Hamburg vom 21.02.2007 schildert die kriminelle Vergangenheit Ulrich Englers ausführlich. Auch das markenrechtliche Verfahren, das die Investmentbank JP Morgan gegen Ulrich Engler angestrengt hatte und welches mit einer Niederlage Englers vor Gericht endete (siehe das "Anerkenntnisurteil" vom 18.8.2007) ließ seit langem vermuten, dass die eingenommenen Gelder nicht in die versprochenen Produkte investiert wurden, sondern in einem Schneeballsystem versickerten. Allein die von Engler bezahlten Provisionen an seine Vermittler von 12 % bis 38,4 % mussten stutzig machen (siehe die Provisionsliste "Daytrading" (monatl. Provision) und die Provisionsliste "US-Land-Banking"). Negative Pressemeldungen häuften sich (siehe z.B. das Deutsche Ärzteblatt sowie zwei Artikel in der Süddeutsche Zeitung - Artikel 1 und Artikel 2). Auch Finanzmagazine wie Finanzwelt und Börse Online warnten vor den "Produkten" Ulrich Englers.

Schneeballsystem geplatzt - Ermittlungen und Razzien des LKA
Die staatsanwaltschaftlichen Razzien und die Anordnung der BaFin, die unzulässigen Anlagegeschäfte rückabzuwickeln, setzten dem Treiben Englers Anfang August 2007 ein Ende. Mitte September stellte die für die Verwaltung auf Seiten Ulrich Englers zuständige Mitarbeiterin ihre Tätigkeit ein. Budgets für weitere Rückzahlungen stehen seitdem nicht zur Verfügung. Auch gefälschte Presseartikel (eine Bestätigung des Berliner Kuriers über die Fälschung liegt uns vor) und dubiose Rundschreiben konnten am Aus des Systems Englers nichts mehr ändern. Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg ermittelt seit langem. Nachdem zahlreiche Geschädigte kontaktiert und Fragebögen versandt worden waren, führte eine Mitte Dezember durchgeführte Großrazzia im gesamten Bundesgebiet zur Beschlagnahme zahlreicher weiterer Beweise bei den umsatzstärksten Vermitteln der Engler-"Produkte".

Durchsetzung Ihrer Ansprüche - immer mehr Urteile gegen Vermittler!
Seit August 2007 vertreten wir zahlreiche Anleger aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, der Schweiz und Liechtenstein bei der Durchsetzung ihrer Rückzahlungs- und Schadensersatzansprüche, darunter viele institutionelle Anleger, wie Vermögensverwaltungsgesellschaften und ausländische Stiftungen. Die geltend gemachten Ansprüche bewegen sich mittlerweile im hohen siebenstelligen Bereich. Zahlreiche Schadensersatzurteile gegen Vermittler (Beispiel_1, Beispiel_2, Beispiel_3) konnten bereits erstritten werden. Auch eine große Zahl außergerichtlicher Vergleiche wurde bereits geschlossen. Während die geschlossenen Vergleiche regelmäßig Quoten von 50 bis 60 % erreichen, werden den Anlegern in der ersten Instanz per Urteil meist Schadensersatzansprüche in Höhe von 50 bis zu 100 % ihrer Schäden zugesprochen - je nachdem, ob die Gerichte ein Mitverschulden auf Seiten des Anlegers erkennen oder ob sie ein deliktisches, ggf. sogar ein vorsätzlich strafbares Handeln der Vermittler bejahen. Wir schätzen, dass die laufenden Berufungsverfahren die Verurteilungen in erster Instanz bestätigen werden und die Anleger in der Regel mindestens mit einer Quote von rd. 66 % rechnen dürfen.

Ablenkungsmanöver der Vermittler
Die geltend gemachten Ansprüche richten sich vornehmlich gegen die Vermittler der Engler-"Produkte". Es verwundert angesichts der gegen sie erhobenen Millionenforderungen nicht, dass einige Vermittler mit Ablenkungsmanövern versuchen, ihre misstrauischen Kunden bei der Stange zu halten. Häufig geben die Vermittler vor, selbst durch Engler geschädigt worden zu sein und kein Vermögen mehr zu besitzen. Selbst wenn dies gelegentlich zutrifft: Anleger sollten sich nicht vorschnell blenden lassen. Viele Vermittler haben ihre Provisionen auf ausländische Konten transferieren lassen. In vielen Fällen dürfte daher noch immer ausreichend Vermögen vorhanden sein.

Insolvenzverfahren in den USA und der Schweiz
Neben einem rechtlichen Vorgehen gegen die Vermittler, versuchen einige Anleger ihr Glück derzeit in Insolvenzverfahren im Ausland - vorwiegend in der Schweiz und in den USA. Derlei Verfahren bieten in der Tat eine weitere Chance, einen Teil der verlorenen Investitionen zurückzugewinnen. Die Erfolgsaussichten lassen sich allerdings nur schwer voraussagen. Regelmäßig dürften die über solche Verfahren erzielten Quoten äußerst gering sein. Solange der Vermittler vor Ort greifbar ist, wird ein direktes Vorgehen gegen den Vermittler erfolgversprechender sein.

Wettlauf der Anleger um ihre Ansprüche
Zügiges Handeln ist angesichts der Vielzahl geschädigter Anleger anzuraten. Sofern noch nicht geschehen, sollten Anleger unverzüglich anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Durchsetzung Ihrer Ansprüche auf Schadensersatz

Gerne sind wir Ihnen behilflich, Ihre Rückforderungs- und Schadensersatzansprüche so zügig wie möglich durchzusetzen - bundesweit und mit Hilfe unserer Kooperationspartner auch grenzüberschreitend. Melden Sie sich hierzu bitte bei uns - entweder per E-Mail (info@winheller.com), telefonisch (Hr. Andreas Warkentin, 069 - 76 75 77 80) oder am einfachsten mit dem unten stehenden Formular. Wir kommen unverzüglich auf Sie zurück!



Kontaktformular zum Fall Ulrich Engler

Möchten Sie, dass wir Sie vertreten und Ihre Investments retten? Möchten Sie gerne in unseren Verteiler mit aufgenommen werden, so dass wir Sie auf dem Laufenden halten können? Dann geben Sie hier bitte Ihre Daten ein. Das Mandatsverhältnis wird hierdurch noch nicht begründet. Dies geschieht erst durch Unterzeichnung unserer Mandatierungsunterlagen, die wir Ihnen gerne per E-Mail/Fax/Post zukommen lassen.

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Beträge, die Sie bei Engler investiert haben mit Datum des Investments sowie bisher erzielte Gewinne, die Ihnen tatsächlich ausbezahlt wurden. Außerdem: Bitte machen Sie Angaben zu Ihrem Vermittler inkl. Wohnort/Land des Vermittlers!

 

Honorare
© RA Stefan Winheller. Alle Rechte vorbehalten.