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In den letzten Monaten haben sich
vermehrt Hinweise ergeben, die einen systematischen Betrug
von Kapitalanlegern durch die Euroventa AG Ltd. nahe legen.
Das erst im August 2006 gegründete Unternehmen Euroventa
AG Ltd., das entgegen seinem Firmennamen nicht in Form einer
(deutschen) Aktiengesellschaft, sondern als Limited-Gesellschaft
nach englischem Recht geführt wird, versprach in der Vergangenheit
Kapitalanlegern in seinen Werbeprospekten bei Wahrung voller
Sicherheit für das angelegte Kapital enorme Renditen im hohen
zwei- und sogar dreistelligen Prozentbereich. Die Gewinne
sollten u. a. in dubiosen Interbankengeschäften erzielt werden,
für deren Abwicklung private Investoren benötigt würden.
Hinter der Euroventa AG Ltd.,
die ihren Sitz in London (England) hat, stehen die drei deutschen
Direktoren Thomas Thiel, Gerrit Kossling und Joachim Jentzsch.
Alle drei Direktoren sind in den entsprechenden Unternehmensverzeichnissen
mit ihrer deutschen Anschrift registriert. Dass die Gesellschaft
als Limited und zusätzlich mit dem irreführenden
(Rechtsform-) Zusatz "AG" gegründet wurde,
gibt zu Spekulationen reichlich Anlass. Angesichts des Geschäftsgebarens
der Euroventa AG Ltd. ist zu befürchten, dass Anleger
durch sog. "Schneeballsysteme" systematisch geschädigt werden
sollten.
Es wird davon ausgegangen, dass in Kürze Schadensersatz- und
Rückerstattungsansprüche auf das Unternehmen zukommen dürften.
Winheller Rechtsanwälte prüfen derzeit für potentielle Betrugsopfer
und einzelne Anleger Ansprüche gegen Vermittler der Kapitalanlagen,
die Gesellschaft Euroventa selbst und ihre deutschen Inhaber.
Unklar ist derzeit noch, in welchem Verhältnis die Euroventa
AG Ltd. zur Treasure AG mit Sitz in der Schweiz (angeblich
in Sargans in der Nähe der liechtensteinischen Grenze)
steht. Die Treasure AG ist seit kurzem als Hauptsponsor des
Vereins Tennis Borussia Berlin tätig, nachdem sich das
Unternehmen zuvor vergeblich um ein Sponsoring beim Verein
BFC Dynamo bemüht hatte. Dort holte sich das Unternehmen
einen Korb der Mitglieder. Trotz einer in Aussicht gestellten
Millionenspritze an Sponsoringgeldern war es nicht gelungen,
die Mitglieder von der Seriosität des Unternehmens bzw.
der Seriosität der Mittelherkünfte zu überzeugen.
Anders bei Tennis Borussia: Herr Thomas Thiel, an der Euroventa
AG Ltd. beteiligter Direktor, sitzt ausweislich der Vereinshomepage
mittlerweile im Aufsichtsrat des Vereins. Presseberichten
zufolge scheint er (Mit-)Inhaber der Treasure AG zu sein.
Zur Erinnerung: Hauptsponsor
von Tennis-Borussia Berlin war in der Vergangenheit die Göttinger
Gruppe gewesen, die mit ihrem Schneeballsystem über mehrere
Jahre hinweg vermutlich rund eine Milliarde Euro Anlegergelder
vernichtet hatte. Der Göttinger Gruppe war es gelungen,
sich mit bekannten Partnern aus
Sport, Politik und Gesellschaft zu schmücken und so ihre
vermeintliche Seriosität zu belegen. Es bleibt zu hoffen,
dass der neue Sponsor des Vereins nicht ähnliches im
Schilde führt. Die Mitglieder des Nachbarvereins BFC
Dynamo konnte die Treasure AG jedenfalls nicht überzeugen.
Es ist davon auszugehen, dass
eine große Anzahl geschädigter Anleger im Fall Euroventa AG
Ltd. betroffen ist. Eine zeitnahe Vorgehensweise ist sowohl
im Hinblick auf die drohende Verjährung als auch die Vollstreckungsmöglichkeiten
anzuraten. Anlegern ist im Fall Euroventa AG Ltd. zu empfehlen,
anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es darf vermutet
werden, dass in den nächsten Wochen und Monaten ein Wettlauf
der geschädigten Anleger um ihre Schadensersatzansprüche
einsetzen wird.
Melden Sie sich bei Interesse bitte bei uns - entweder per
E-Mail (info@winheller.com),
telefonisch (Hr. Andreas Warkentin, 069 - 76 75 77 80)
oder am einfachsten mit dem unten stehenden Formular. Wir
kommen unverzüglich auf Sie zurück!
Kontaktformular
zum Fall Euroventa AG Ltd.
Möchten Sie, dass wir prüfen, ob Ihnen Ansprüche
gegen die Euroventa AG Ltd. oder deren Organe
zukommen? Dann geben Sie hier bitte Ihre
Daten ein. Das Mandatsverhältnis wird hierdurch
noch nicht begründet. Dies geschieht erst
durch Unterzeichnung unserer Mandatierungsunterlagen,
die wir Ihnen gerne per E-Mail/Fax/Post
zukommen lassen.
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