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Die Aktie des DAX-Unternehmens Hypo Real Estate Holding AG,
eines der größten Immobilienfinanzierungsinstitute Europas,
hat infolge der Subprime-Turbulenzen auf den internationalen
Kapitalmärkten einen massiven Kurssturz erlitten. Die Wertpapiere
verloren zeitweise mehr als 30 % ihres Wertes. Mehr als 2
Milliarden Euro gingen so verloren. Derzeit liegt der Kurs
bei rund 22,51 Euro (09.05.2008).
Der Kurssturz war durch eine Ad-hoc-Meldung des Konzerns am
15.01.2008 ausgelöst worden. Das Unternehmen hatte überraschend
mitgeteilt, dass Wertberichtigungen auf das CDO (Collateralized-Dept-Obligations)-Portfolio
des Instituts vorgenommen worden waren und das vorläufige
Vorsteuerergebnis auf ca. 890 Mio. Euro zurückgehen werde.
Der Gewinneinbruch gehe unter anderem auf Aufwendungen in
Höhe von 390 Mio. Euro für eine "Abschirmung" der US-Immobilienanleihen
zurück. Die prognostizierte Eigenkapitalrendite von 12% werde
voraussichtlich nicht erreicht werden, die Dividende für das
Jahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr um zwei Drittel auf 50
(Euro-)Cent gesenkt.
Erste Nachrichten über gravierende Probleme auf dem US-Subprime-Sektor
waren allerdings bereits Ende Juli 2007 bekannt geworden.
Am 07.11.2007 verlautbarte die Hypo Real Estate Holding AG
bei der Vorstellung der Zahlen für das 3. Quartal dennoch,
dass man "aus der jüngsten Marktkrise gestärkt" hervorgehe.
Warum die den Kursrückgang auslösende Ad-hoc-Meldung
erst am 15.01.2008 abgegeben wurde, obwohl die Subprime-Krise
zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Monate alt war und warum
noch im November 2007 der falsche Schein erweckt wurde, die
Krise könne der Hypo Real Estate Holding AG nichts anhaben,
ist unklar. Es besteht jedenfalls der Verdacht, dass seitens
des Unternehmens Kapitalmarktinformationen überhaupt nicht,
verspätet oder fehlerhaft an die Anleger weitergegeben wurden.
Presseberichten zufolge (siehe z.B. die Süddeutsche
Zeitung v. 15.05.2008) beschäftigt sich wegen genau
dieser Vorwürfe nach der BaFin nunmehr auch die Staatsanwaltschaft
München mit der Hypo Real Estate.
Schadensersatzansprüche von Anlegern gegen das Unternehmen
und ggf. auch gegen Organe des Unternehmens persönlich scheinen
möglich. Insbesondere Investoren, die Aktien der Hypo Real
Estate Holding AG zwischen dem 03.08.2007 und dem 15.01.2008
gekauft haben, dürften Ansprüche auf Schadensersatz
haben, die die erlittenen Kursverluste zumindest zum Teil
kompensieren.
Gerne prüfen wir auch Ihre möglichen Ansprüche. Melden Sie
sich hierzu bitte bei uns - entweder per E-Mail (info@winheller.com),
telefonisch (Hr. Andreas Warkentin, 069 - 76 75 77 80)
oder am einfachsten mit dem unten stehenden Formular. Wir
kommen unverzüglich auf Sie zurück!
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zum Fall Hypo Real Estate Holding AG
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wird hierdurch noch nicht begründet. Dies
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