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Schadensersatz in Sachen Hypo Real Estate Holding AG? Update v. 20.5.08
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Dramatischer Kursrückgang
Die Aktie des DAX-Unternehmens Hypo Real Estate Holding AG, eines der größten Immobilienfinanzierungsinstitute Europas, hat infolge der Subprime-Turbulenzen auf den internationalen Kapitalmärkten einen massiven Kurssturz erlitten. Die Wertpapiere verloren zeitweise mehr als 30 % ihres Wertes. Mehr als 2 Milliarden Euro gingen so verloren. Derzeit liegt der Kurs bei rund 22,51 Euro (09.05.2008).

Überraschende Ad-hoc-Mitteilung
Der Kurssturz war durch eine Ad-hoc-Meldung des Konzerns am 15.01.2008 ausgelöst worden. Das Unternehmen hatte überraschend mitgeteilt, dass Wertberichtigungen auf das CDO (Collateralized-Dept-Obligations)-Portfolio des Instituts vorgenommen worden waren und das vorläufige Vorsteuerergebnis auf ca. 890 Mio. Euro zurückgehen werde. Der Gewinneinbruch gehe unter anderem auf Aufwendungen in Höhe von 390 Mio. Euro für eine "Abschirmung" der US-Immobilienanleihen zurück. Die prognostizierte Eigenkapitalrendite von 12% werde voraussichtlich nicht erreicht werden, die Dividende für das Jahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr um zwei Drittel auf 50 (Euro-)Cent gesenkt.

Frühzeitige Kenntnis über Subprime-Probleme
Erste Nachrichten über gravierende Probleme auf dem US-Subprime-Sektor waren allerdings bereits Ende Juli 2007 bekannt geworden. Am 07.11.2007 verlautbarte die Hypo Real Estate Holding AG bei der Vorstellung der Zahlen für das 3. Quartal dennoch, dass man "aus der jüngsten Marktkrise gestärkt" hervorgehe.

Warum die den Kursrückgang auslösende Ad-hoc-Meldung erst am 15.01.2008 abgegeben wurde, obwohl die Subprime-Krise zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Monate alt war und warum noch im November 2007 der falsche Schein erweckt wurde, die Krise könne der Hypo Real Estate Holding AG nichts anhaben, ist unklar. Es besteht jedenfalls der Verdacht, dass seitens des Unternehmens Kapitalmarktinformationen überhaupt nicht, verspätet oder fehlerhaft an die Anleger weitergegeben wurden.

Ermittlungen der Staatsanwaltschaft
Presseberichten zufolge (siehe z.B. die Süddeutsche Zeitung v. 15.05.2008) beschäftigt sich wegen genau dieser Vorwürfe nach der BaFin nunmehr auch die Staatsanwaltschaft München mit der Hypo Real Estate.

Schadensersatzansprüche prüfen lassen
Schadensersatzansprüche von Anlegern gegen das Unternehmen und ggf. auch gegen Organe des Unternehmens persönlich scheinen möglich. Insbesondere Investoren, die Aktien der Hypo Real Estate Holding AG zwischen dem 03.08.2007 und dem 15.01.2008 gekauft haben, dürften Ansprüche auf Schadensersatz haben, die die erlittenen Kursverluste zumindest zum Teil kompensieren.

Gerne prüfen wir auch Ihre möglichen Ansprüche. Melden Sie sich hierzu bitte bei uns - entweder per E-Mail (info@winheller.com), telefonisch (Hr. Andreas Warkentin, 069 - 76 75 77 80) oder am einfachsten mit dem unten stehenden Formular. Wir kommen unverzüglich auf Sie zurück!




Kontaktformular zum Fall Hypo Real Estate Holding AG

Möchten Sie, dass wir prüfen, ob Ihnen Ansprüche gegen die Hypo Real Estate Holding AG oder deren Organe zukommen? Dann geben Sie hier bitte Ihre Daten ein. Das Mandatsver-hältnis wird hierdurch noch nicht begründet. Dies geschieht erst durch Unterzeichnung un-serer Mandatierungsunterlagen, die wir Ihnen gerne per E-Mail/Fax/Post zukommen lassen.

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