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"Erbrecht": Die neusten Beiträge in unserem Blog

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Unternehmensnachfolge

Unternehmensnachfolge nur mit Testament

Die Unternehmensnachfolge, d.h. die Übergabe eines Unternehmens an einen oder mehrere Nachfolger, stellt nicht nur in emotionaler und psychologischer Hinsicht eine enorme Herausforderung für alle Beteiligten dar. Auch bei der steuerlichen und rechtlichen Gestaltung will einiges bedacht sein. Die Errichtung eines geeigneten Testaments (sog. Unternehmertestament) ist dabei nur einer von vielen Schritten auf dem Weg zu einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge. Denn selbst wenn die gesetzliche Erbfolge im Einzelfall für eine durchaus "gerechte" Aufteilung des Nachlasses unter den Erben sorgen mag, wird sie hinsichtlich der Unternehmensnachfolge den Interessen desjenigen, der ein Unternehmen aufgebaut hat, meist nicht gerecht. Stattdessen birgt sie etliche Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens unmittelbar gefährden können.

Mit die größte Gefahr der gesetzlichen Erbfolge für eine gelungene Unternehmensnachfolge liegt darin, dass nicht zum engeren Kreis der Familie des Unternehmers gehörende Personen und solche Personen, die weder geeignet für noch interessiert an der Führung eines Unternehmens sind, Teile des Unternehmensvermögens erben können. Das Gesetz macht hinsichtlich der Fähigkeiten der Erben eben keinen Unterschied. Deshalb kann nur durch Errichtung eines Unternehmertestaments verhindert werden, dass ungeeignete Personen in verantwortungsvolle Positionen gelangen. Nur mittels eines guten Unternehmertestaments kann der Erblasser außerdem dafür sorgen, dass das Unternehmen nach seinem Tod handlungsfähig bleibt und nicht etwa durch eine Vielzahl von Erben, die in einer handlungsunfähigen Erbengemeinschaft miteinander verbunden sind, blockiert wird. Nur durch eine sorgfältige Testamentsgestaltung lassen sich schließlich steuerliche Fallstricke im Rahmen der Unternehmensnachfolge verhindern.

Kurzum: Das frühzeitige Aufsetzen eines Unternehmertestaments gehört zum Mindeststandard einer geordneten Unternehmensnachfolge und unbedingt in die Hände erfahrener Rechtsanwälte. 

Vielfältige gesellschaftsrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten

Eine Unternehmensnachfolge wird immer nur dann von Erfolg gekrönt sein, wenn der Unternehmer sich der Bedeutung der Angelegenheit bewusst ist. Es ist dringend zu raten, dass er die Unternehmensnachfolge von langer Hand gemeinsam mit seinen Beratern sorgfältig plant. Je früher er damit beginnt, umso besser. Wie die Unternehmensnachfolge dann schlussendlich im Detail aussieht, hängt von den individuellen Umständen des Einzelfalls ab. Das eine verbindliche Patentrezept für eine erfolgreiche Unternehmensübertragung gibt es jedenfalls nicht und kann es angesichts der großen Vielzahl möglicher gesellschaftsrechtlicher und familiärer Konstellationen auch gar nicht geben.  

Regelmäßig sinnvoll ist eine Unternehmensnachfolge noch zu Lebzeiten des Unternehmers. Eine lebzeitige Nachfolgelösung ermöglicht einen kontinuierlichen und vertrauensvollen Übergang auf die nächste Generation. Gesellschaftsrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten, wie die stille Gesellschaft oder Unterbeteiligungslösungen, können sich insoweit anbieten. Auch die Errichtung einer Familienstiftung und die Implementierung eines Doppelstiftungsmodells können im Einzelfall interessant sein. Soweit sich das Konzept der Unternehmensnachfolge erbrechtlicher Gestaltungsmittel bedient, steht häufig die Anordnung der Testamentsvollstreckung im Mittelpunkt. Sie bietet die Möglichkeit, den Einfluss (noch) geschäftsunerfahrener Erben auf das Unternehmen möglichst gering zu halten, ohne sie jedoch gänzlich von der Nachfolge und ggf. als Erben auszuschließen. Auch das Institut der Vor- und Nacherbschaft wird gelegentlich genutzt. Insoweit sind allerdings steuerliche Nachteile mit ins Kalkül zu ziehen: Sowohl beim Anfall der Vor- als auch der Nacherbschaft fällt nämlich Erbschaftsteuer an. 

Stiftungen und Unternehmensnachfolge

In den letzten Jahren sind Stiftungslösungen für die Unternehmensnachfolge zunehmend in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Stiftungen eignen sich für die Unternehmensnachfolge in vielerlei Hinsicht. Die Übertragung des Unternehmens auf eine Stiftung bietet sich z.B. an, wenn das Unternehmensvermögen auf Dauer als einheitliches Ganzes erhalten und eine Zerstückelung des Vermögens im Wege der Erbfolge verhindert werden soll. Auch wenn es an (geeigneten) Erben fehlt, ist eine Stiftungslösung naheliegend. Mittels einer Stiftungslösung ist es außerdem möglich, feindliche Übernahmen des Unternehmens durch die Konkurrenz zu verhindern: Da die Stiftung keine Anteilseigner hat, kann ein Dritter auch keine Mehrheit an der Stiftung erwerben. Gleichzeitig eignet sich eine Stiftung in nahezu idealer Weise dazu, die nächsten Angehörigen langfristig finanziell abzusichern. Nicht zuletzt erlaubt die Bezeichnung einer Stiftung, die den Namen des Stifters enthalten darf, ein weit über den Tod hinausreichendes Andenken an den Unternehmer.

Unternehmensnachfolge gepaart mit steuerlichen Anreizen: Doppelstiftungsmodelle

Häufig sind auch Doppelstiftungsmodelle sinnvoll. Sie sind dadurch gekennzeichnet, dass eine gemeinnützige Stiftung die weit überwiegende Mehrheit des Unternehmenskapitals und eine zweite Stiftung, in der Regel eine Familienstiftung, die Stimmenmehrheit und ggf. die Mehrheit der Gewinnbezugsrechte hält. So lassen sich steuerliche Vorteile und die Förderung des Gemeinwohls einerseits sowie der Gedanke der Absicherung der nächsten Angehörigen und der dauerhaften Unternehmenssicherung andererseits miteinander verknüpfen.

Achtung vor Pflichtteilsansprüchen

Im Rahmen der Unternehmensnachfolge unbedingt zu beachten sind mögliche Pflichtteilsansprüche derjenigen Angehörigen, die am Unternehmen nicht beteiligt werden sollen. Da Pflichtteilsansprüche in aller Regel sofort fällig und in bar zu leisten sind, bergen sie die Gefahr, den Unternehmenserben (ggf. auch eine Stiftung!) finanziell zu überfordern, was wiederum dazu führen wird, dass er Kapital aus dem Unternehmen abziehen muss und damit ggf. den Fortbestand des Unternehmens riskiert. Das Entstehen von Pflichtteilsansprüchen sollte also soweit als möglich vermieden werden. Dafür stehen verschiedene Wege offen, wie z.B. die Verlagerung von Vermögen ins Ausland, die Einbringung von Vermögen in eine Personengesellschaft, lebzeitige Zuwendungen, die sog. "Güterstandsschaukel", etc. Ggf. ist im Einzelfall auch die Vereinbarung eines Pflichtteilsverzichts durchsetzbar.

Umgang mit minderjährigen, behinderten und finanziell schwachen Kindern

Eine gut geplante Unternehmensnachfolge muss besondere Sorgfalt auf den Umgang mit minderjährigen oder behinderten Kindern oder mit Kindern, um deren finanzielle Situation es nicht zum Besten steht, verwenden. Befinden sie sich unter den potentiellen Erben, bietet sich ebenfalls häufig die Gründung einer Stiftung oder die Anordnung von Testamentsvollstreckung an.

Ihr Anwalt für Nachfolgeplanung

Eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge bedarf einer sorgfältigen Vorbereitung und Planung. Gerne stehen wir Ihnen zur Seite und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen und gerne auch mit Ihren Hausanwälten und Steuerberatern ein tragfähiges und zukunftsfähiges Konzept.

Unternehmensnachfolge planen mit WINHELLER

Ihre Ansprechpartner für Fragen rund um das Thema Erbrecht und Unternehmensnachfolge sind Rechtsanwalt Thomas Schwab und Rechtsanwalt Eike Weerda. Für Unternehmensnachfolgen im Zusammenhang mit Stiftungslösungen sind Ihnen Rechtsanwalt Stefan Winheller und Rechtsanwältin Anka Hakert jederzeit gerne behilflich. Sie erreichen uns am einfachsten per E-Mail (info@winheller.com) oder gerne auch telefonisch (069 / 76 75 77 80).

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Beratung einer vermögenden Karlsruher Familie bei der Errichtung einer gemeinnützigen Stiftung im Bereich Kunst und Kultur. 

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Gründung der gemeinnützigen Stiftung für Kunst und Literatur für den bekannten Dramatiker Rolf Hochhuth.

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Gründung eines Familienpools für eine vermögende Familie.

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Errichtung einer Familien-Kommanditgesellschaft für eine vermögende Familie.

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