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Kauf und Verkauf von Kundenbeständen bzw. Maklerunternehmen

Wachstum durch Übernahmen

Makler- und Beratungsunternehmen wachsen zunehmend durch die Übernahme von fremden Kundenbeständen bzw. den Kauf fremder Unternehmen. Ein solches anorganisches Wachstum versetzt sie in die Lage, ohne mühsamen und langwierigen Aufbau eines Kundenbestandes schnell und effektiv Umsätze und Gewinne zu steigern. Gelingt es, einen Wettbewerber zu übernehmen oder dessen Kundenbestand zu kaufen, kann sich überdies die Konkurrenzsituation merklich verbessern. Der Verkäufer hingegen profitiert von einem attraktiven Angebot und erhält so einen Ausgleich für seine Aufbauarbeit der letzten Jahre oder gar Jahrzehnte.

Im besten Fall gelingt eine schleichende Übertragung, bei der der Käufer die Möglichkeit erhält, mit Unterstützung des Verkäufers die neuen Kunden nach und nach kennenzulernen und so behutsam in seinen eigenen Bestand zu integrieren.

Die Nadel im Heuhaufen: den geeigneten Käufer finden...

Einen geeigneten Käufer zu finden, ist nicht immer leicht. Jungen Käufern fehlt regelmäßig das nötige Kleingeld, um ein etabliertes Unternehmen zu erwerben; ggf. fehlt auch das Interesse, den guten Verdienst als Angestellter oder sonstwie gebundener Berater gegen den unsicheren Unternehmerlohn einzutauschen. Am Markt etablierte Unternehmen wiederum sind häufig ausschließlich am Kauf des Kundenbestandes interessiert; das Lebenswerk des Verkäufers als Ganzes zu übernehmen, ist meist nicht gewollt. 

Vermittler wie Makler-Pools können dabei behilflich sein, geeignete Käufer zu finden. Auch wir haben einen guten Überblick über den Markt und sind gerne bereit, Kontakt zu potentiellen Käufern herzustellen. 

Rechtliche und steuerliche Probleme

In rechtlicher und steuerlicher Hinsicht bietet der (Ver-) Kauf eines Kundenbestandes zahlreiche Stolperfallen. Zwar findet man hier und da immer noch Makler oder Berater, die davon ausgehen, eine Übertragung funktioniere "per Handschlag". Wenn man sich vergegenwärtigt, dass eine Übertragung des Kundenbestands gleich eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Rechtsgebiete betrifft und – je nach Gestaltung – "per Handschlag" gar unwirksam sein kann, wird allerdings deutlich, dass es ohne sorgfältige rechtliche und steuerliche Vorbereitung nicht geht.

Die Schwierigkeiten beginnen bereits bei der Frage, welcher Art die Übertragung sein soll. Grundsätzlich haben Verkäufer und Käufer die Wahl zwischen der reinen Übertragung des Kundenbestandes – oder auch nur eines Teils davon – und dem (Ver-) Kauf des Unternehmens in Gänze. Letzteres erfolgt regelmäßig durch Abtretung sämtlicher Anteile am Unternehmen – häufig eine GmbH – auf den Käufer. In steuerlicher Hinsicht haben die Alternativen sehr unterschiedliche Folgen – für die Käufer- und für die Verkäuferseite. Die Entscheidung für den im Einzelfall richtigen Weg sollte daher frühzeitig fallen. Auch in arbeitsrechtlicher Hinsicht müssen frühzeitig die Karten auf den Tisch: Je nachdem, ob der Käufer die Mitarbeiter des zu übernehmenden Unternehmens mitübernehmen möchte oder nicht, muss die arbeitsrechtliche Begleitung der Transaktion völlig unterschiedlich vonstatten gehen.

Auch dass mit datenschutzrechtlichen Bestimmungen heutzutage nicht mehr zu spaßen ist, ist bekannt. Sofern – aus welchem Grund auch immer – Bedenken bestehen, dass die Kunden der Übertragung nicht zustimmen werden, wird der Käufer in der Regel den Unternehmenskauf mittels Erwerb der Unternehmensanteile dem Kauf des Kundenbestands vorziehen. Soll gleichwohl der Kundenbestand übertragen werden, ist dafür zu sorgen, dass die einschlägigen datenschutzrechtlichen und allgemeinen zivilrechtlichen Bestimmungen eingehalten werden. In wettbewerbsrechtlicher Hinsicht ist der Käufer davor zur schützen, dass der Verkäufer nach dem (Ver-) Kauf weiterhin die bisherigen Kunden anspricht. Wichtig ist natürlich auch, dass der Käufer nicht schutzlos sein darf, wenn sich nach und nach herausstellt, dass die Angaben des Verkäufers in Bezug auf die Höhe der zu erwartenden Provisionseinnahmen nicht das halten, was sie versprachen. Auch versteckte Risiken können einem Käufer das Geschäft verhageln: Eine nicht professionell begleitete Übertragung kann schnell dazu führen, dass Schadensersatzansprüche (z.B. wegen Falschberatung), die Kunden gegen das zu übernehmende Unternehmen hatten, nun plötzlich gegen den Käufer gerichtet sind. Ein einzelnes faules Ei im Nest kann so den gesamten Kauf zu einem Fiasko für das Käuferunternehmen machen, obwohl es für die den Schadensersatzanspruch begründende Pflichtverletzung, die vom verkauften Unternehmen ausging, im Prinzip "nichts kann". Bei der Gestaltung und/oder Anpassung der Gesellschaftsverträge können schließlich selbst erbrechtliche Fragestellungen Bedeutung erlangen.

Ein Team von Spezialisten für Finanzdienstleister

Unsere Kanzlei steht für Erfahrung und Spezialisierung, die sich bereits vor der eigentlichen rechtlichen Begleitung bemerkbar macht, wenn es uns im Einzelfall gelingt, aus dem Bestand unserer Kontakte einen geeigneten Käufer für Ihr Unternehmen zu finden.

In rechtlicher und steuerlicher Hinsicht tut bei uns jeder das, was er am besten kann. Dieser Ansatz hat sich in Fällen des (Ver-) Kaufs von Kundenbeständen und/oder Unternehmen bewährt: Im Team erstellen wir Ihnen die notwendigen Verträge und optimieren die rechtliche und steuerliche Situation des Käufers oder des Verkäufers – je nachdem, auf wessen Seite wir stehen. Nicht ohne Stolz dürfen wir behaupten, dass die überwiegende Zahl derjenigen Unternehmen, die wir während des Kaufs zum ersten Mal begleitet haben, in der Folge Dauermandanten unserer Kanzlei geworden sind.

Ihre Anwälte für die Übertragung von Kundenbeständen

Verkauf von Kundenbeständen

Ihre Ansprechpartner für Fragen rund um die Übertragung oder den (Ver-)Kauf eines Kundenbestandes oder eines Beratungs- oder Maklerunternehmens sind Rechtsanwalt Thomas Schwab (Erbrecht, Gesellschaftsrecht), Rechtsanwältin Nikola Werry (Datenschutzrecht, Wettbewerbsrecht, Internetrecht) sowie Rechtsanwalt Phillipp von Raven (Gesellschaftsrecht). Sie erreichen uns am einfachsten per E-Mail (info@winheller.com) oder gerne auch telefonisch (069 / 76 75 77 80).

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