Beratung im Kapitalanlagerecht

Schadensersatz? Erfahrene Anwälte setzen Ansprüche durch

Die Redaktion des JUVE Handbuchs Wirtschaftskanzleien hat uns wiederholt in den Kreis der renommiertesten Kanzleien im Kapitalanlagerecht aufgenommen. Nicht zu Unrecht, wie wir meinen: Schadensersatzansprüche geschädigter institutioneller wie auch privater Investoren aus dem Inland und Ausland setzen wir seit Jahren erfolgreich durch – gerichtlich und außergerichtlich.

Wir vertreten sowohl Anleger geschlossener Fonds als auch Aktionäre und Inhaber von Anleihen, Zertifikaten und sonstigen Wertpapieren gegen Banken, freie Anlageberater und Anlagevermittler, Vermögensverwalter, Emittenten von Wertpapieren und Anbieter sonstiger Vermögensanlagen.

Die geltend gemachten Schadensersatzansprüche beruhen auf den unterschiedlichsten Gründen: Falschberatung durch die Bank oder den Anlageberater, klassischer und komplexer Kapitalanlagebetrug, aber auch fehlerhafte Prospekt- und Ad-hoc-Informationen bieten Ansätze für eine erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen geschädigter Anleger und Investoren.  

Falschberatung durch Banken

Wie Tests unabhängiger Einrichtungen (z.B. "Finanztest" der Stiftung Warentest) immer wieder bestätigen, bekleckern sich Banken nur selten mit Ruhm, wenn es um die Aufklärung ihrer Kunden und seriöse Anlageberatungsleistungen geht. An der Qualität der Bankberatung hat sich auch trotz der letzten Finanzkrise nicht viel geändert: Falschberatungen sind an der Tagesordnung und risikobehaftete Anlageformen werden immer noch viel zu häufig als äußerst sicher angepriesen und den Kunden verkauft. Selbst Fälle, in denen Kunden nicht über vereinbarte Innenprovisionen (sog. "Kick-Backs") aufgeklärt werden, gibt es gelegentlich noch immer, obwohl der BGH bereits 2010 bestätigte hat, dass Banken ihre Kunden über solche Rückvergütungen aufzuklären haben (vgl. BGH v. 29.06.2010, XI ZR 308/09). Denn nur dann, wenn ein Anleger weiß, wie hoch das Eigeninteresse seiner Bank an der Vermittlung einer Kapitalanlage ist, kann er beurteilen, ob er die Anlage gleichwohl erwerben will.

Unsere Anwälte für Kapitalanlagerecht haben in den vergangenen Jahren für unsere Mandanten zahlreiche Verfahren gegen nahezu sämtliche Großbanken geführt und sind Ihre erfahrenen unabhängigen Berater, wenn es um Fälle der Falschberatung durch Banken oder Anlageberater geht. Viele der von uns geführten Verfahren konnten wir außergerichtlich, z.T. im Vergleichswege, abschließen. Selbstverständlich kämpfen wir aber auch engagiert vor Gericht, um Ihre Ansprüche durchzusetzen. Bevor wir das tun, prüfen wir in jedem Einzelfall sorgfältig, ob die Erfolgsaussichten ein gerichtliches Vorgehen erlauben. 

Haftung freier Makler und Finanzberater

Falschberatung ist selbstverständlich nicht auf Banken beschränkt. Freie Finanzberater und Makler, die ihre Kunden fehlerhaft beraten, haften ebenfalls. Wenn freie Finanzberater Finanzdienstleistungen (etwa die Anlagevermittlung oder die Vermögensverwaltung) ohne eine hierfür erforderliche Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erbringen, kommen Schadensersatzansprüche der Kunden aber auch allein schon aus diesem Grunde in Betracht. Tatsächlich hat mit zunehmender Regulierung der Finanzmärkte in den letzten Jahren die Anzahl der Tatbestände zugenommen, für die eine solche Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz (KWG) erforderlich ist; die Erlaubnis des Gewerbeamts gemäß der Gewerbeordnung reicht häufig nicht aus. Kunden, denen aus einer unerlaubt vermittelten Anlage ein Schaden entstanden ist, haben daher beste Chancen, den Vermittler in Haftung zu nehmen (vgl. BGH VI ZR 244/09 v. 23.11.2010).

Verlustbringende Beteiligungen

Anleger, die geschlossene Fondsbeteiligungen gezeichnet haben, sind insofern in einer besonderen Situation, als sich ihre Ansprüche nicht nur gegen die Vermittler der Beteiligung richten können, sondern häufig auch gegen die eigentlichen Initiatoren des jeweiligen Fonds oder die Prospektverantwortlichen. Wir beraten Fondsanleger, die mit ihrer Beteiligung Schiffbruch erlitten haben oder aber befürchten, Verluste zu erleiden. Wir klären unsere Mandanten über ihre Rechte und Pflichten als Fondsgesellschafter auf und vertreten ihre Interessen gegen alle in Betracht kommenden Beteiligten – etwa durch die Vertretung in Gesellschafterversammlungen oder klassisch durch das außergerichtliche oder gerichtliche Geltendmachen von Schadensersatzansprüchen. 

Wir betreuen außerdem Anleger, die sich als Aktionäre an Aktiengesellschaften beteiligt haben, z.B. bei Hauptversammlungen, in Squeeze-Out-Situationen und in Verfahren über Beschlussanfechtungen, Nichtigkeitsfeststellungen und gesellschaftsrechtliche Entschädigungs- und Schadensersatzansprüche.

Einzelverfahren und “Sammelklage”

In der Regel beraten, betreuen und vertreten wir unsere Mandanten individuell. Sofern es rechtlich zulässig und für unsere Mandanten von Vorteil ist, vertreten wir auch mehrere Geschädigte in einem gemeinsamen Verfahren – etwa im Rahmen eines Kapitalanlegermusterverfahrens (nach dem KapMuG) oder im Fall einer so genannten Streitgenossenschaft. Ein solches Vorgehen kann Kosten sparen, da diese auf mehrere Schultern verteilt werden. Über die Navigationsleiste auf der linken Seite finden Sie unter Kapitalanlagerecht > Aktuelle Fälle eine Übersicht zu den aktuellen Fällen, in denen wir für eine Vielzahl von Betroffenen tätig sind und zum Teil Schadensersatzansprüche auch in gebündelter Form geltend machen.

Ihre Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner zum Thema Kapitalanlagerecht sind Rechtsanwalt Lutz Auffenberg und Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Eike Weerda. Sie erreichen uns am einfachsten per E-Mail (info@winheller.com) oder gerne auch telefonisch (069 / 76 75 77 80).

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