DE  |   -- EN  |   -- RU

Krypto-Handelsplattform: Geschäftsmodell und Erlaubnis

Krypto-Börsen

Einmal geschürfte Bitcoins, Ether und Co. können, ähnlich wie Wertpapiere und Währungen, außerhalb der bekannten Börsenplätze und Forex-Plattformen auf speziellen Handelsplattformen (Exchanges) gehandelt werden. Nach Registrierung und Einloggen in den jeweiligen Handelsplatz können die Nutzer dann entweder ihre selbst geminten oder erworbenen Bitcoins in „echte“ Währungen (Euro, Dollar, Yen etc., d.h. sog. Fiat-Währungen) eintauschen oder von anderen Nutzern Bitcoins ankaufen.

Der Wechselkurs für den Umtausch von Bitcoins in Fiat-Währungen ergibt sich nach den allgemeinen Regeln von Angebot und Nachfrage: Wollen mehr Marktteilnehmer Bitcoins kaufen als verkaufen, steigt der Kurs. Ist der Verkaufsdruck größer als das Interesse potentieller Käufer, fällt der Kurs. In der Praxis unterscheiden sich häufig die auf unterschiedlichen Handelsplattformen gestellten Kurse trotz des gleichen Zeitpunkts nicht unwesentlich. 

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Bitcoin Exchanges besteht zumeist darin, für die An- und Verkäufe Umtauschgebühren zu erheben – in der Regel in Höhe eines geringen Prozentsatzes des Transaktionsvolumens. Das zunehmende Interesse an Alternativwährungen und die steigenden Transaktionsvolumina bescheren den Anbietern trotz meist moderater Gebühren gute Gewinne.

BaFin-Lizenz in der Regel erforderlich

In Deutschland tätige Exchanges unterliegen der Regulierung durch die BaFin und bedürfen in der Regel einer eigenen BaFin-Lizenz oder aber einer sorgfältig gestalteten Kooperation mit einem Bankpartner, unter dessen Haftungsdach sie sodann als sog. „vertraglich gebundener Vermittler“ schlüpfen können. Die rechtlichen Anforderungen an eine solche Haftungsdachkonstruktion sind sehr hoch, die erforderliche Vertragsgestaltung äußerst komplex und letztlich nicht ohne Restrisiko für die beteiligten Parteien.

Ihr FinTech-Anwalt

Sie planen den Betrieb einer Bitcoin Exchange oder einer Exchange-Plattform für andere digitale Währungen (Altcoin) wie Ethereum oder Litecoin? Gerne planen wir mit Ihnen Ihr konkretes Geschäftsmodell und klären die sich diesbezüglich stellenden rechtlichen und steuerlichen Fragen. Ihre kompetenten Ansprechpartner sind Rechtsanwalt Benjamin Kirschbaum sowie Rechtsanwältin Dr. Annette Wagemann (Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht). Sie erreichen uns am einfachsten per E-Mail (info@winheller.com) oder gerne auch telefonisch (069 / 76 75 77 80).

"Kryptografische Währungen": Die neusten Beiträge in unserem Blog

Verlängerung der Haltefrist auch bei Liquidity Mining und Yield Farming (DeFi)?

- Philipp Hornung

Verlängerung der Haltefrist auch bei Liquidity Mining und Yield Farming (DeFi)?

Rewards aus Liquidity Mining in der Steuererklärung

- Philipp Hornung

Rewards aus Liquidity Mining in der Steuererklärung

Kryptoderivate und Kryptofutures – So wird der Handel besteuert!

- Philipp Hornung

Kryptoderivate und Kryptofutures – So wird der Handel besteuert!

Aktuelles

1634916039 > 1642806000

Stefan Winheller und Florian Demmler im Interview mit tax-tech.de

Mehr

1634916039 > 1641769200

Wir gratulieren unseren Kollegen Olga und Philipp zum frisch verliehenen Fachanwaltstitel!

Mehr

Veranstaltungen

1634916039 > 1639090800

Rechtsanwalt Philipp Hornung ist Referent des Intensiv-Seminars Kryptowährungen in der Bankpraxis.

Mehr

Kontakt

Kontakt

Auszeichnungen

Juve AwardLegal 500 Deutschland 2019 – Top 2 im Nonprofit-Sektor
azur100: Top-Arbeitgeber für Juristen 2021