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17.01.2017 - Geplante CFD-Vetriebsbeschränkung: WINHELLER richtet Stellungnahme an die Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BaFin)

Frankfurt am Main, 17. Januar 2017 – Mit dem nun vorgelegten Entwurf für eine Allgemeinverfügung zur Beschränkung der Vermarktung, des Vertriebs und des Verkaufs von finanziellen Differenzgeschäften („Contracts for Difference“ - CFDs) plant die BaFin zum zweiten Mal, ihr Instrument der Produktintervention einzusetzen. Beim Vertrieb von CFDs mit Nachschusspflicht an Privatanleger hat die Aufsichtsbehörde erhebliche Bedenken bezüglich des Anlegerschutzes.

„Es war zu erwarten, dass sich die BaFin dieser Anlageklasse annehmen würde, nachdem die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) bereits am 25. Juli 2016 mit einer Stellungnahme eindringlich Privatanleger vor CFDs, binären Optionen und ähnlich spekulativen Produkten gewarnt hatte“, erläutert Lutz Auffenberg, Fachanwalt für Bank-und Kapitalmarktrecht bei WINHELLER.

Die BaFin beschränkt ihre Maßnahme auf den Vertrieb von CFDs mit Nachschusspflicht an Privatanleger. Professionelle Anleger können weiterhin alle Arten von CFDs erwerben.

Betroffene und Experten haben noch bis zum 20. Januar 2017 die Möglichkeit, zu den Erwägungen der BaFin Stellung zu nehmen. Rechtsanwalt Lutz Auffenberg hat für WINHELLER von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und sich kritisch mit dem geplanten Wortlaut der Verfügung auseinandergesetzt.

Die komplette Stellungnahme finden Sie hier im Wortlaut.

Pressemitteilung als PDF (200 KB)

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